Honig kann man importieren,

die Umweltleistung unserer Bienen nicht.

Der Bestäubungswert unserer Bienen, für den der Imker keinen Cent erhält, ist mindestens 10 mal höher als der Honigwert.

Qualitätshonig aus unserer Imkerei

 

Unter Honig verstehen wir ausschliesslich den von Honigbienen gesammelten süssen Stoff, welcher aus den Nektarien von Pflanzen besteht. Das können interflorale (z.B. aus Blüten) oder exrtaflorale (z.B. von Honigtauerzeugern) Nektarien sein. Diese werden unter Zugabe arteigener Stoffe der Biene bereichert und bis zur Reife verarbeitet. Durch diesen Reifungsprozeß, entsteht in dem Speichermedium ” Wabe” aus Nektar Honig. Sobald wir diese Honigreife erkennen wird geerntet und abgeschleudert. Nach der anschliessenden Klärung, wartet der Honig bei fachgerechter Lagerung auf die Abfüllung. Um verschiedene Honigsorten ernten zu können, gehen wir mit unseren Bienenvölkern auf Wanderschaft in die verschiedensten Kulturen vorwiegend in Sachsen und Thüringen. Um gleichbleibende hohe Qualität des Honigs zu sichern, wird er ständig kontrolliert. Wir unterwerfen uns den hohen Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes. Bei unserem Honig handelt es sich um ein Naturprodukt, welchem nichts hinzugefügt oder entzogen wurde. Ein so hergestellter, nicht überhitzter Honig, wird in der Regel kristallisieren. Dauer und Form dieses Prozesses ist abhängig vom Frucht- und Traubenzucker- Anteil. Blütenhonige enthalten mehr Vitamine und Aminosäuren - Waldhonige mehr Mineralstoffe und Spurenelemente. Dadurch unterscheiden sich die Honige in Farbe, Geruch und Geschmack, aber nicht im Wert.

Was ist eigentlich Qualitätshonig? Prof. Dr. G. Vorwohl hat das einmal so gesagt: “Qualitätshonig schmeckt so, wie er seiner trachtmäßigen Herkunft entspricht. Er ist sauber, unverfälscht, nicht verunreinigt (kontaminiert), schonend gelagert und abgefüllt, wasserarm und was drauf steht, ist auch drin.” Prof. Dr. Jost H. Dustmann fügt noch hinzu: “ Ansprechende, einwandfreie, gleichmäßige Konsistenz (feinkristallin, streichfähig oder flüssig), weitgehende Naturbelassenheit, ein Höchstmaß an Reife und eine einwandfreie Aufmachung. Nun ist aber wie - Herr Müngersdorff es formulierte,“ Deutscher Bienenhonig nicht schon deshalb ein Spitzenprodukt, weil er in Deutschland geerntet wird. ”

Unterschiede in den Anforderungen für Honig - die Honigverordnung im Vergleich zu den Warenzeichenbestimmungen des Deutschen Imkerbundes

 

 

Honig - VO

(allgem. gesetzl. Bestimmungen)

Bestimmungen des

Deutschen Imkerbundes

Wassergehalt

allgemein

 

Kleehonig

 

Heidehonig

 

 

max. 21% (DIN/AOAC)

 

max. 23 % (DIN/AOAC)

 

max. 23 % (DIN/AOAC)

 

 

 

max. 18,0 % (DIN/AOAC)

= 19,7 % (Rohrzuckerskala)

max. 18,0 % (DIN/AOAC)

= 19,7 % (Rohrzuckerskala)

max. 21,4 % (DIN/AOAC)

= 23 % (Rohrzuckerskala)

 

Invertase = Saccharase

nur bei als “besonders enzymreich” deklarierten Honigen gefordert

Mindestaktivität 10E(Gontarski)

Ausnahme: natürlich enzymschwache Honige

Diastase = Amylase

Mindestaktivität 8E (Schade) bzw.

3E bei natürlich enzymschwachen Honigen

wie Honig - VO

Hydroxymethylfurfural

( HMF )

max. 40 mg/kg        bzw.

max. 15 mg/kg bei natürlich

enzymschwachen Honigen

max. 15 mg/kg       bzw.

max. 5 mg/kg bei natürlich

enzymschwachen Honigen

 

 

 

Meine Ableger gedeihen prächtig in der Phacelia (Büschelschön / Bienenfreund) bei Marieney im schönen Vogtland

Wussten Sie schon?

Das unsere Bienen für ein Kg Honig ca. 150’000 Flugkilometer, also fast drei und einhalb mal um die Erde fliegen müssen? Dazu sind bis zu 150’000 Flugeinsätze nötig, wobei bis zu 20’000’000 Blüten angeflogen werden müssen

Das unsere Honigbiene fünf Augen hat? Zwei Fazetten - Augen (Netzaugen Komplexaugen) zum bildhaften sehen, wobei keine Rottöne wahrgenommen werden. Statt dessen sehen sie UV - Töne, die für den Menschen nicht wahrnehmbar sind. Zusätzlich haben die Bienen drei Punktaugen zum Dämmerungssehen (Polarisiertes Sehen).

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